Der Blaulichtanteil in Bildschirmen hemme darüber hinaus die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, ergänzte DOG-Präsidentin Professor Nicole Eter.Vor dem Schlafengehen sollten deshalb bei Kindern ein bis zwei Stunden ohne Blick auf Computer liegen. „Beim Tablet ist alles platt“, erläuterte sie.Damit könne auch die Entwicklung des räumlichen Seh- und Vorstellungsvermögen bei Kindern leiden - der Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht zum Beispiel. In asiatischen Ländern liege die Quote bereits bei 95 Prozent.„Die Zunahme ist vor allem auf sehr frühen und intensiven Gebrauch von PCs, Smartphones und Tablets zurückzuführen“, sagte Eter.Weil die Kinder weniger Zeit draußen im Freien verbrächten, fehle der Blick in die Ferne.Kurzsichtigkeit bedeutet nach Angaben der Gesellschaft nicht nur das oft lebenslange Tragen von Brille oder Kontaktlinsen. Das sei in jedem Fall besser - auch für die Augen.In den vergangenen Jahren ist die Anzahl kurzsichtiger Menschen in Industrieländern nach Angaben der Gesellschaft für Augenheilkunde gewachsen.In Deutschland seien es unter jungen Erwachsenen inzwischen 50 Prozent. Das befördere verschwommenes Sehen - und auch Schielen.Dazu kämen gereizte, müde und ausgetrocknete Augen. In vielen Industrienationen müssen kleine Kinder bereits Brillen tragen.
Gesundheit Schädlich für die Augen: auf das Handy starren. Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.Bitte melden Sie sich an, um alle Artikel lesen zu können. Die Ursachen: Smartphones und Tablets, die unsere Augen zur Nahsicht zwingen.
In diesem Kommentar sind rassistische, gewaltverherrlichende, beleidigende oder verleumderische Äußerungen enthalten beziehungsweise es werden falsche Tatsachen behauptet? Wer allerdings nah am Bildschirm sitzen Doch auch wenn sie sich immer wieder erholen, sollte man seine Augen dennoch nicht unnötig belasten. Bettina Wabbels, Leiterin der Abteilung für Orthoptik, Neuro- und pädiatrische Ophthalmologie am Universitätsklinikum Bonn äußerte im Vorfeld der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die am 27. Blickcheck.de verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten.
Ihre Augäpfel sind zu lang, das Auge kann in der Ferne nicht mehr scharf stellen.
Tablet, Smartphone und Computer - wir starren inzwischen viele Stunden am Tag auf diese Geräte. Aber: Abendtermine dürfen nicht zum Geschäftsmodell werden.Maske aufziehen im Unterricht? „Auf uns rollt diese Welle jetzt auch zu.“Bei Kindern unter drei Jahren führe ein häufiges Starren auf nahe Computerbildschirme zu einem Wachsen des Augapfels und damit zu einem längeren Auge, erläuterte Wabbels.
Belege dafür gebe es bisher vor allem aus asiatischen Ländern. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen.Je jünger das Kind, desto weniger Smartphone-Nutzung ist ratsam, so Augenärzte.„Studien zeigen, dass Kurzsichtigkeit zu rund 50 Prozent vom Lebensstil beeinflusst wird“, sagte Professor Bettina Wabbels, Leiterin der Abteilung für Orthoptik, Neuro- und pädiatrische Ophthalmologie am Universitätsklinikum Bonn.
Die Liste der Dinge, die angeblich schlecht für die Augen sind, ist lang. Augenentzündungen mit Hausmitteln behandeln Augenentzündungen mit Hausmitteln behandeln Wenn Sehstörungen die Sicht beeinträchtigen Wenn Sehstörungen die Sicht beeinträchtigen Smartphones und Tablets bleiben nach Meinung von Kinderärzten schädlich für die geistige Entfaltung von Kindern. Müde Augen erholen sich später im Schlaf – der zumindest sollte also schon gegeben sein.Schadet Fernsehen also generell den Augen?