T-Shirts, Poster, Sticker, Wohndeko und mehr zum Thema Shanghai in hochwertiger Qualität von unabhängigen Künstlern und Designern aus aller Welt. Bis Spät In Die Nacht. 103 173 16. Neuer Rekord: Der Shanghai Tower misst 632 Meter und ist der zweithöchste Wolkenkratzer weltweit. Das Kassenfräulein im Keller hatte gewarnt: „Better not today“ – heute lieber nicht. Das Thema dieses Fotos ist turm, urban, wolkenkratzer. 1931, schon mitten in der Großen Depression, das Empire State Building mit 102 Etagen und 381 Meter Höhe. Weiß oder transparent. Shanghais schönste Aussicht: Pudongs Skyline wird neuerdings gekrönt vom Shanghai Tower – das ist der 632 Meter hohe Wolkenkratzer rechts mit spiralförmiger Glasfassade. Weitere Superlative folgen mit gezielten Seitenhieben auf geringere Gebäudemaße in anderen Teilen der Welt.
„Aber offen gesagt, unter ästhetischen Gesichtspunkten finde ich sie ziemlich hässlich.“Die 36-jährige Fotografin Chen Man, die für Zeitschriften wie „Vogue“ und „Elle“ arbeitet, Werbekampagnen für Adidas und Hublot geschossen hat und von so zarter Schönheit ist, dass sie selbst als Model tätig werden könnte, sieht den Bauboom ebenfalls an sein Ende gekommen: „Wir waren lange bemüht, lauter große, glänzende Dinge zu erschaffen und unsere materiellen Träume zu verwirklichen“, sagt sie über die Generation der 30- bis 50-jährigen Chinesen. Dann ist der Wolkenkratzer offiziell Chinas neue Nummer eins, nach dem Burj Khalifa in Besucher kommen in den neuen Shanghai Tower noch nicht hinein, Baustellen-Führungen werden nur für potenzielle Mieter, Wirtschaftsdelegationen oder Journalisten veranstaltet. Im nach chinesischer Mythologie glücksbringenden achten Stock werden die verschiedenen Bauentwürfe als mannshohe Prototypen gezeigt. Das eint auf überraschende Weise Shanghai mit seiner deutschen Partnerstadt, dem gänzlich wolkenkratzerfreien Hamburg, wo es für Statusbewusste eine richtige und eine falsche Seite der Alster gibt. License to use Creative Commons Zero - CC0 Mit den Wolkenkratzern entstand auch eine neue städtische Horizontlinie: die Skyline.
Für Touristen ziemlich sinnlos.Doch für das Selbstbild der Stadt und damit des Landes scheinen die glänzenden Riesen unverzichtbar, egal bei welchem Wetter. 102 139 11. Was einst heilige Kathedralen und Königsschlösser waren, wurde in der modernen Metropole das profane Hochhaus. Ein Beispiel: Im „Peninsula“-Hotel am Bund kosten die Zimmer mit „river view“ ein Drittel mehr als diejenigen zur Innenstadt, obwohl Raumgröße und Ausstattung identisch sind. 20 3 20.
Architektur China. In dieser Kategorie gibt es neben dem Burj Khalifa in Dubai weltweit nur noch einen weiteren Konkurrenten, den Mecca Royal Clock Tower in Saudi-Arabien. Ein paar Kilometer entfernt am Central Park wird der fast fertiggestellte Wohnturm 432 Park Avenue mit 426 Metern vorübergehend das zweithöchste Gebäude der Stadt sein, bis in drei Jahren an der 57.
Architektur Gebäude. 117 122 11. 73 107 4. Expo 2010 Shanghai. Zumindest in der Kunst- und Modeszene der Stadt klingen unter jungen Chinesen Zweifel an. Denver, Colorado, Stadt, Urban, Rathaus, Gebäude, Wahrzeichen Public Domain. Es steht noch heute als Teil des „Peace Hotel“ an der eleganten Uferpromenade Bund. New York kommt auf 683 Wolkenkratzer, Tokio auf 411. Fast bescheiden baut dagegen heute New York. Quelle: Getty Images/Cultura RF/Henglein and Steets 3,9 Milliarden Dollar hat der Bau des One World Trade Center (links im Bild) in New York gekostet.
Dazu gehörten als äußeres Zeichen auch die Wolkenkratzer. Neuer Rekord: Der Shanghai Tower misst 632 Meter und ist der zweithöchste Wolkenkratzer weltweit.
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Die oft von westlichen Architekten entworfenen Bauten begeben sich nur in seltenen Fällen in einen Dialog mit ihrer Umgebung, könnten genauso gut in Dubai, Moskau oder Mexiko-Stadt stehen.
Zwischen den vielen glatt und windschnittig gehaltenen Fassaden fällt auch der pagodenhaft abgestufte, 421 Meter hohe Jin-Mao-Tower auf. Nach einer rasanten Aufzugfahrt in den 97. Hollywood könnte kein besseres Machwerk produzieren. Shanghai feilt weiter an seiner Skyline. Dazu zähle auch die Architektur.
Ein Gefühl der Beliebigkeit und Trostlosigkeit stellt sich ein, das man in Manhattan nicht kennt, weil sein steinerner Ozean vom grünen Viereck des Central Park bis hinunter an die Wall Street ein über Jahrzehnte gewachsenes Gesamtkunstwerk ist mit schönen und hässlichen Seiten, Perfektem und Absurdem.